Aktuelles

Zum Jubiläum TreeTops wieder in Kallmünz beim 31. Sparkassen-Triathlon

Kallmünzer beklatschen Athleten beim 31. Sparkassen-Triathlon

Die TreeTops zeigten mit 13 Aktiven und 10 Fans in geschlossenem Outfit lauthals vor Ort Präsenz.
Erste Eindrücke der lokalen Presse findet Ihr unter Berichte, weitere folgen in Kürze.
Vor malerischer Kulisse trafen sich 500 Sportler aus ganz Bayer zur olympischen und Jedermann-Distanz
 
Am Anfang steht der Massenstart in die 20 Grad warme
Naab, während die Zuschauer von der Brücke her anfeuern.
Durchtrainierte Körper, kein Gramm Fett, die Muskeln
am  richtigen Ort, im Gesicht das zuversichtliche Lächeln von
Sportlern,
die wissen, was sie können. Willkommen bei einer
„Freizeitbeschäftigung“, die vielen als Königsdisziplin des
Sports gilt: dem Triathlon.
Schwimmen, Rad fahren, laufen und das so schnell wie
möglich, alles an einem Tag,
hintereinander, ohne Pause. „Da fragt man sich, wie soll
man das überleben“, wird später eine Zuschauerin in
Turnschuhen fragen.
Die 500 Athleten, die sich beim 31. Kallmünzer Sparkassen-Triathlon
in der malerischen Kulisse für das „schneller und weiter“
ingefunden haben, beantworten das mit einem Achselzucken:
 „Wir sind trainiert, alles andere ist Spaß pur.“
230 Helfer im Einsatz Was für die Fernsehcouchpotatoes
wie Fantasy anmutet, empfinden die Sportler aus ganz Bayern eben aus der sportiven Sicht. Und mit einer familiären Brille, denn viele sehen das Event,
das erneut der stellvertretende Vorsitzende des ATSV Kallmünz, Robert Frankl, organisatorisch professionell auf die Füße gestellt hat, als eine Veranstaltung,
die mit Jedermann-Distanzen auch eine Jedermann-Verträglichkeit besitzt. Schon am Mittag füllt sich der Platz am Schmidwöhr, Fahrräder,
die preislich durchaus im Kleinwagenniveau liegen, werden auf zehn bis 14 Bar aufgepumpt, man plaudert, macht sich warm, studiert die Strecke,
füllt die Energiespeicher auf. Nur der Blick von Robert Frankl ist noch etwas trüb, was an den dunklen Wolken liegen mag,
die sich aber pünktlich zum Wasserstart der „Jedermänner“ verziehen. Die Sportler fühlen sich wohl.
230 Helfer vom gastgebenden ATSV und den Feuerwehren kümmern sich, die Veranstaltung ist von Robert Frankl und seinem Team bestens organisiert,
sie machen den Triathlon zur Wohlfühlangelegenheit. Dann bitten die Stadionsprecher Stephan Irrgang und Rudi Obermeier zur letzten Wettkampfbesprechung
durch den „Race Official“, dem Wettkampfleiter. Ein letztes Briefing durch Albert Schön („Vorsicht bei den Abfahrten, Windschatten ist erlaubt“), ein „toi, toi, toi"

vom Sparkassenvertreter Franz Lintl, selber ein Staffeltriathlet, noch ein Biss in die Banane in der Wechselzone, ein Schluck aus der Wasserflasche und dann kann's losgehen.
Die Vorjahressiegerin und dreifache Ironman-Siegerin ist diesmal zwar nicht dabei, dafür Sebastian Becker vom Tristar-Team aus Regensburg.
Er ist Favorit, sagt Mannschaftskollege Philipp Grötsch. Und wie es sich gehört, er wird am Ende auch ganz oben auf dem Treppchen stehen. Erste Disziplin: Schwimmen. 
Viele Zuschauer stehen auf der „Steinernen“ in Kallmünz beim Massenstart in der 20 Grad warmen Naab. Oben wird gejubelt und angefeuert,
unten lassen neoprenbekleidete Sportler das Wasser brodeln. Schließlich raus aus dem Wasser,
mit Drive und Rad durch die malerischen Gassen auf die Straßen und schließlich zehn bzw. fünf Kilometer Laufdistanz. Auf der Strecke ein „Auf und Ab“,
wenn die Muskeln anfangen zu übersäuern und die inneren Schweinehunde immer näher kommen. Gut, dass es Adrenalin gibt und einen gut trainierten Körper.
Jeder ist Sieger Hat man da noch Zeit, die Schönheit von Kallmünz zu genießen? „Aber ja“, meint Johanna Vonhort aus Nürnberg, „die Aussicht kann auch motivieren.“
Am Ende ist jeder ein Sieger. Die Besten sowieso, wie Hendrik Becker und Samira Schmidt bei der Jedermanndistanz oder Sebastian Bauer und Sabrina Harpaintner
auf der „0lympischen Strecke“, aber auch jeder Teilnehmer. Belohnt durch den lauten Applaus im Ziel. Und noch eine gute Nachricht.
Ein Euro pro Sportler ist für eine Kallmünzer Familie in Not. Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf mit „feiern und Party.“ Und mit der Gewissheit:
Die Mühen haben sich gelohnt, „es war ein geiler Tag“.
 
Der komplette Bericht aus Kallmünz

Zusätzliche Informationen